Verein

Die Idee zur Gründung des Vereins Interkulturelle Begegnungsprojekte entstand 1989 vor dem Hintergrund der epochalen Veränderungen in Osteuropa. 1990 war das eigentliche Gründungsjahr des gemeinnützigen eingetragenen Vereins. In den ersten Jahren seines Bestehens bestand die Schwerpunktarbeit in der Planung und Organisation von Freizeitreisen für Kinder und Jugendliche aus schwierigen Lebensumständen. Reiseziel war in erster Linie Ungarn.

Die IBP fungierte hauptsächlich als Dienstleister für Organsiationen der Jugendhilfe. Daneben bildete die Organisation von Kunstausstellungen mit verschiedenen Künstlergruppen aus Budapest einen bis heute aktiven Schwerpunkt der Arbeit. Durch die veränderten Anforderungen an die Soziale Arbeit kristallisierte sich bereits 1992 ein neuer Arbeitsschwerpunkt heraus. Die Arbeit mit wohnungslosen Menschen wurde konzeptionell entwickelt, so dass 1994 eine Wohneinrichtung für wohnunglose Menschen eröffnet wurde. Hintergrund zur Entwicklung dieses Angebotes war es, eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Angeboten für diesen Personenkreis vorzuhalten.

Ziel dieser Hilfe und auch der weiteren, in den Folgejahren entwickelten Hilfen war es von vornherein ein Dienstleistungsangebot zu schaffen, das einen soziotherapeutischen Anspruch hat und über eine Versorgung von Grundbedürfnissen und Beheimatung hinausgeht. In den weiteren Jahren wurden die Einrichtungen Pfauengasse Coesfeld und Pferdehof Hövel konzipiert und umgesetzt.

Hintergrund für diese Angebote war die Erkenntnis in der Wohnunglosenhilfe verstärkt Menschen zu betreuen die eine stark ausgeprägte Suchterkrankung entwickelt hatten und einer längerfristigen und intensiveren Betreuung bedürfen. Für viele dieser Menschen war die zeitliche Begrenzung des Aufenthaltes in der Wohnunglosenhilfe zu kurz um wirklich eine neue Perspektive erarbeitet zu haben.

Darüber hinaus wurde der IBP immer häufiger von Personengruppen angefragt, die einer sehr langfristigen bis dauerhaften Betreuung in Einrichtungen bedürfen. Als Besonderheit wurden in den Einrichtungen Frauen und Männer, sowie von legalen wie illegalen Suchtstoffen Abhängige aufgenommen. Die anfänglich vermuteten Schwierigkeiten konnten in der Folgezeit erfolgreich bearbeitet werden, so dass heute die Betreuung dieser vielschichtigen Symptomatiken fester Bestandteil des Konzeptes ist. Als eine grundlegende Erneuerung wurde die substitutgestützte Betreuung in enger Kooperation mit medizinischen Fachkräften entwickelt und eingeführt.

In den weiteren Jahren entstanden verschiedene ambulante Angebote für Menschen die am sogenannten Rand der Gesellschaft leben. So konnten ambulante Betreuungsformen für Menschen mit Abhängigkeitsproblematiken und / oder psychischen Krankheitsbildern auf den Weg gebracht werden. Daneben bildete auch die berufliche Orientierung einen wichtigen Bereich der sich bis heute zur sehr erfolgreichen DiSoCo weiterentwickelt hat. Die Vernetzung der stationären Hilfen mit den ambulanten Betreuungsangeboten hat zu einer qualitativen Steigerung der Hilfen geführt und die Zielerreichungsquote erheblich verbessert.

Damit die Hilfen auf einem fachlich aktuellen und qualitativ hohen Standard aufbauen können, kooperiert der IBP bereits seit vielen Jahren eng mit dem Institut >praxis< in Hannover. In mehrjährigen Ausbildungen werden die pädagogischen Mitarbeiter der IBP therapeutisch ausgebildet. Die Organisationsentwicklung und das damit eng verbundene Personalmanagement bilden seit Jahren zentrale Aufgabenschwerpunkte, ohne die die erfolgreiche Weiterentwicklung nicht in dem Maße erreicht worden wäre. Verschiedene Projekte wie z.B. die Einführung des Konzeptes des „gewaltfreien Widerstandes / pädagogische Präsenz“ bildeten reizvolle und inhaltlich wertvolle Höhepunkte.

http://www.praxis-institut.de/

< Die Geschäftsführung der IBP

Andrea Schmäing,
Dipl.-Sozialpädagogin
Martin Althoff,
Dipl.-Sozialpädagoge
Dipl.-Sozialwirt
Master of Arts


AKTUELL

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SYSTEMISCHE AUSBILDUNG

Unser Kooperationspartner für die therapeutische Ausbildung unserer pädagogischen Mitarbeiter:

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